Nebenwirkungen von Amphetaminen und Anabolika

Nebenwirkungen von Amphetaminen und Anabolika

Vor sieben Jahren entdeckte der 44-Jährige den Kraftsport als Leidenschaft für sich und legte rund 16 Kilogramm zu – obwohl er „Hardgainer“ ist, also jemand, der nur schwer zunimmt. Unsicherheiten entstehen dadurch, dass die meisten Studien auch mit Probanden durchgeführt wurden, die diese Substanzen missbrauchen und die Dosen deshalb nicht unbedingt korrekt angeben. Wird modifiziert (z. B. durch Veresterung), um Resorption und Abbau hinauszuzögern. Durch 17-Alpha-Alkylierung modifizierte Analoga sind häufig oral wirksam, haben jedoch stärkere Nebenwirkungen.

Einige Ärzte verordnen auch Patienten mit AIDS-bedingtem Muskelabbau und Krebspatienten anabole Steroide. Es gibt jedoch nur wenige Daten, die die Wirksamkeit einer solchen Therapie belegen, und kaum Leitlinien über die Beeinflussung der Grunderkrankungen durch Androgen-Supplemente. Muskelmassen und Medikamente – ohne Doping geht im Bodybuilding nichts. Der Arzt Luitpold Kistler hat die Nebenwirkungen von Anabolika erforscht.

Was junge Männer, die Anabolika einnehmen, allenfalls zum Arzt führt, sind Erektionsstörungen. Denn anders als das mit diesen Substanzen erzielte muskelbepackte Erscheinungsbild suggeriert, ist die Anwendung genotropin goquickpen 36iu pfizer preis mit einem negativen Feedback auf die Sexualhormonproduktion gekoppelt. Diese Seite der Anabolika ist den wenigsten bekannt, stehen sie doch seit Beginn ihres Missbrauchs in ganz anderem Ruf.

  • Der Körper erholt sich erst nach Monaten oder sogar Jahren von der Anabolika-Einnahme.
  • Eine Anabolikaanwendung über längere Zeit kann zu einer abnormalen Vergrößerung der Brust beim Mann (Gynäkomastie) führen.
  • Bei Jungen mit verspätetem Einsetzen der Pubertät wird Anabolika teilweise eingesetzt, um diese einzuleiten; es wird Wachstum und Zunahme stimuliert.
  • Anabolika sind Substanzen, die das Muskelwachstum durch Steigerung des Proteinaufbaus fördern.
  • Eine der akuten Konsequenzen kriegen die Doper wahrscheinlich gar nicht mit.
  • Bei sportlichen Höchstleistungen könnte somit eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff auftreten und zu Schäden führen.

Charakteristische Nebenwirkungen dieser Substanzen sind Akne, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Leberschäden. Bei Frauen kann eine Einnahme anaboler Steroide zur vermehrten Körperbehaarung, zu Veränderungen des Menstruationszyklus’, zum Klitoriswachstum und zur Veränderung der Stimmlage führen. Anabolika haben Einfluss auf den Aufbaustoffwechsel des menschlichen Körpers, wobei hier insbesondere der Eiweißaufbau gefördert wird. Dabei wird die Synthese von Eiweiß im Organismus verstärkt sowie gleichzeitig der Abbau der körpereigenen Eiweißvorräte vermindert.

Eine Abhängigkeitsentwicklung ist ebenfalls bekannt, verbunden mit mentalen Veränderungen, Gedächtnisverlust und kognitiven Einbußen. Etwa 30 % entwickeln nach Missbrauch eine Abhängigkeit. Entzugserscheinungen sind Depressivität, Libidoverlust, Schlafstörungen und Suizidaliät. Anabolika können bei Jugendlichen das Längenwachstum beeinflussen, indem ein vorzeitiger Verschluss der Epiphysenfugen die Wachstumsphase verkürzt.

Chronischer Anabolika-Konsum schädigt Organe und kann zu Schlaganfällen führen

Es hat unter anderem eine anabole, das heißt Muskel aufbauende Wirkung. Ferner fördert es dominante und aggressive Verhaltensweisen. Herzrhythmusstörungen, Leber- und Nierentumorbildungen sowie die Verschlechterung des Cholesterinspiegels sind nur einige gefährliche Nebenwirkungen. Bei Frauen kann eine künstliche Testosteronzufuhr zu einer Vermännlichung (Stimme, Muskulatur, Gesichtszüge, Behaarung) und Vergrößerung der Klitoris führen.

Symptome

Probenecid hemmt bei einer Vielzahl von Medikamenten deren Ausscheidung über die Niere in den Harn, dies trifft auch auf die harngängigen Metabolite von Steroidhormonen zu. Die Steroide werden folglich nur in geringen Mengen in den Urin ausgeschieden, und ein analytischer Dopingnachweis der Steroidhormone kann erschwert bzw. Diuretika sind Substanzen, die zu einer vermehrten Wasserausscheidung führen.

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“Es war schon immer verboten, solche Substanzen zu verkaufen, denn sie fallen alle unters Arzneimittelgesetz”, sagt der Biochemiker. Wer sich jedoch auf irgendeinem Weg eine Substanz verschafft und benutzt hatte, tat in der Vergangenheit nichts Strafbares. “Sportler, die es im Wettkampf genutzt hatten, wurden dementsprechend nicht als Straftäter verfolgt, sondern nur entsprechend der Regeln der Verbände sanktioniert”, erklärt der Experte.

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